
1570 erbaut durch Julius - Umbau 1645 bis 1650 - 1654 - Umbau 1694-1710 durch H. Korb - 1717 - 1720- 1762- 1780- 2003
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Die ursprüngliche Wasserburg erhielt erst im 18. Jahrhundert ihr heutiges Aussehen und ist nach dem Leine Schloss in Hannover der größte erhaltene Schlossbau Niedersachsens, der durch viele Um- und Anbauten ständig verändert wurde. Der Herzogliche Baumeister Paul Francke errichtete 1614 den charakteristischen Renaissanceturm, Hermann Korb verblendete die alte Burg um 1715 mit der barocken Fachwerkfassade zuammen mit dem repräsentativen Stein-Portal und den das Fürstenhaus verherrlichenden Plastiken. Der Besucher sieht beim Betreten des Schlosses das Monogramm des herzoglichen Bauherrn und die Worte "Parta tueri" - Erworbenes erhalten. Die barocken Skulpturen des aus Tirol stammenden Künstlers entlang der Brücke versinnbildlichen in allegorischer Form die Tugenden und Pflichten eines Landesfürsten. Bereits unter Herzog Heinrich Julius (reg. 1589 bis 1613) ein regelmäßig spielendes Theater mit einer Truppe englischer Berufsschauspieler eingerichtet worden. Wolfenbüttel gilt damit als Begründerin
des deutschen Theaters. Die um das Schloss liegende "Siedlung auf dem Damm" wurde bereits Anfang des 16. Jahrhunderts stark befestigt und zählte im 17. Jahrhundert mit den neuentstandenen Stadtteilen zu den stärksten
Festungen Norddeutschlands. 1570 erbaut durch Julius - Umbau 1645 bis 1650 - 1654 - Umbau 1694-1710 durch H. Korb - 1717 - 1720- 1762- 1780- 2003 Programm ablaufen lassen oder auf ein Bild clicken, um es in den Vordergrund zu holen |