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Dorm/Heeseberg/Huy/Lappwald und mehr...
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Rund um den Dorm (Radtour, 35 km, 2,5 Stunden)
Vom Marktplatz Königslutter aus geht es ein Stückchen über die Bahnhofstraße bis zur Ampel, dort nach rechts über die
Bahn. Direkt danach, vor der Feuerwache, biegen wir rechts in den Gartenweg. Vorbei an der alten Wassermühle geht es
zum Ortsteil Rottorf, früher Sitz eines adeligen Gerichts (nicht zu verwechseln mit dem nahen Rottorf/Rennau). Am
Ortseingang halten wir uns rechts, biegen links in den Elmblick und fahren über den Wiesenweg rechts in den Wenderweg. Über einen Feldweg gelangen wir (nach einer Linkskurve) auf die Straße nach Groß Steinum. Wir halten uns
rechts von der Kirche, biegen in die Schunterstraße, dann rechts in in die Dormstraße. Auf der Höhe des Friedhofes
befindet sich ein FEMO - Lehrpfad, der uns das Großsteingrab Bockshornklippe näherbringt. Wie setzen unsere Fahrt über einen Grasweg fort, biegen nach links auf einen Asphaltweg, der uns auf die Sraße nach Beienrode bringt. Über die Landstraße gelangen wir nach Uhry. Über die
Uhraustraße geht es rechts in die Auestraße und hinter den letzten Häüsern, auf der Höhe einere Pappelreihe, auf einem schönen aber durch Verkehrslärm belasteten
Weg entlang der Autobahn, die nach einigen hundert Metern unterquert wird. Nach der Unterführung geht es rechts zum Gut Trendel, heute dem Sitz eines Busunternehmens, an
dem wir rechts vorbeifahren. Über eine Birkenallee gelangen wir nach einer Linkskurve zu einer Kreuzung und setzen unseren Weg in Richtung Süpplingenburg fort. Nach Überquerung
der Autobahn schlagen wir entweder eine Schleife durch den Dorm... ...dafür biegen wir hinter dem Parkplatz nach rechts, auf dem Forstweg für 1,7 km geradeaus, dann an
einem Fichtenbestandnach links. Am folgenden Wegedreieck geht es nach rechts auf dem Hauptkamm entlang und nach einer Linkskurve in Serpentinen bergab. Auf dem ersten Abzweig links und nach einer
Rechtskurve in 2,5 km Entfernung geht es nach Süpplingenburg... ...oder wir folgen direkt der Beschilderung nach Süpplingenburg. Nach Besichtigung der Johanniskirche geht es über
Schickelsheim zurück nach Rottorf und über die bekannten Wege zurück nach Königslutter. JMewes
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Rundwanderung vom Jägerhaus auf den Hainberg (7,6 km) KARTE
36 Klippen gibt es auf dem Hainberg, einem Höhenzug 6 km von Oelber, der aus Kreideschichten aufgebaut ist. Ein Ziel unserer
Wanderung ist die "Osterklippe", ein Miniatur-Sandstein-Gebirge mit beachtlichen Felstürmen und -kanzeln. Unser Ausgangspunkt ist das
Waldlokal “Jägerhaus” oberhalb von Volkersheim, dessen Parkplatz gut ausgeschildert ist, sobald wir auf der Kammhöhe links abbiegen.
Machen wir uns also auf den Weg. Von der Hubertus-Grotte unterhalb Jägerhauses geht es auf den Rundweg mit dem weißen Ring.
Dieser Weg überlappt mit dem Hildesheimer Harzweg und mit dem Leineberglandweg. Etwa zehn Minuten nach der Straßenüberquerung
am "Postdamer Platz" stehen wir vor dem Geroldstein, dem nördlichsten Fels. Rechts gehen wir auf dem schmalen Weg weiter. Und
kommen zu einem der Höhepunkte, zur Sofaklippe. Wir müssen links hinauf, um Platz zu nehmen auf der steinernen, aber doch recht
sitzkalten "Sitzgelegenheit". Der Aufstieg zur Klippe ist leicht. Danach geht es wieder bergan und links auf dem Weg immer geradeaus, bis
zur Südspitze des Hainberges oberhalb der Schmiedeteiche. Nachdem wir eine Weile auf dem „Schönen Rundweg“ gegangen sind,
zweigen wir links ab und stehen plötzlich der „Großen Wand“ nahe der durch viele Wabenlöcher überzogenen "Osterklippe". Diese markiert
etwa die Hälfte unseres Weges. Wir verlassen den Klippenweg und gehen zurück auf den Weg links, in eine Senke, wo uns eine
Hinweistafel zum Waldrand führt. Vor uns liegt Bodenstein, dahinter der Nauer-Berg, ein Ausläufer der Braunen-Heide. Auf dem Talweg
gehen wir die 3,7 km auf dem grob geschotterten, aber nicht aufregenden Wegzurück zum Jägerhaus zurück. Wir sollten uns Zeit nehmen für die Einkehr und für die Betrachtung der legendären Hubertusgrotte.
Das Jägerhaus wurde 1830 von Graf Ernst Friedrich Herbert von Münster erbaut es war später Försterei des ehemaligen Fürsten zu Derneburg, jetzt ein nettes
Waldlokal. In dem unterhalb gelegenen Hubertusfelsen wurde 1733 vom Hildesheimer Domherren Johann Friedrich Anthon von Bocholtz eine Kapelle
angelegt; es wird aber vermutet, dass die Grotte schon vorher als eine Kultstätte diente. In der Hubertuskapelle befindet sich ein Altar und einem in Stein
gehauenes Relief der Hubertussage zusammen mit vielen Inschriften. Aber auch an der Außenwand wurde bereits im Jahre 1727 ein derartiges Kunstwerk in
Stein gemeißelt. Beide Darstellungen enthalten einen Hirsch mit Kreuz zwischen dem Geweih, vor ihm ein vor Ehrfurcht erstarrter Jäger. JMewes
Lehrpfad Heeseberg (3.5 km)
Bei Biologen und Geografen gilt der im Südosten des Landkreises Helmstedt gelegene Heeseberg als ein nordwestlicher Ausläufern des
mitteldeutschen Trockengebietes. Eine einzigartige Flora und Fauna mit wärmeliebenden, gegen Trockenheit wenig empfindlichen Pflanzen- und Tierarten findet hier eine Heimstätte; im Frühling kann man hier das
Adonisröschen blühen sehen. Aus der Sicht des Geologen befinden wir uns im oberen Teil des Unteren Buntsandsteins, der mit einem Fachbegriff als
"Rogenstein-Zone" bezeichnet wird (s.u.). Wer sich mehr für die Vor- und Frühgeschichte interessiert, lernt im Heeseberggebiet einen Raum mit der
frühesten Ackerbaukultur kennen, die an gute Ackerböden wie Löss und Schwarzerde, gebunden iist. Große Teile des Heeseberges sind Naturschutzgebiet.
Von der Ausflugsgaststätte und dem Heesebergturm aus hat man bei klarer Sicht im Süden einen Blick auf das Harzvorland mit dem
eindrucksvollen Brockenmassiv im Hintergrund und Richtung Norden auf den Elm. Alle Rundwanderwege sind gut begehbar .Ein FEMO-Lehrpfad beginnt am Parkplatz der Berggaststätte. Auf dem ersten, etwa 1200 m langen
Teilstück ist er bei Trockenheit mit jedem Schuhwerk gut begehbart. Das Betreten der ehemaligen Steinbrüche, die hier erschlossen sind, erfordert allerdings rutschfeste Schuhe.
Der westlich gelegene größte noch offene Steinbruch am Heeseberg (roter Punkt) vermittelt entlang einer 10 m hohen und 60 m
langen Wand einen Einblick in die “Rogensteinzone” des Unteren Buntsandsteins. Hier finden sich Ablagerungen des vor ca. 240 Millionen
Jahren über weite Bereiche Mitteleuropas ausgedehnten “Germanischen Beckens”. Da zu dieser Zeit wüstenähnliche Bedingungen
herrschten, war das Wasser in diesem Becken übersalzen und bot nur wenigen Arten einen Lebensraum, weshalb Fossilien in
Ablagerungen des Buntsandsteins eine Rarität sind. Eine Ausnahme sind die blumenkohlartig aussehenden "Stromatolithen", kalkige
Gebilde aus vielen Lagenehemaliger Blaugrün-Bakterien-Matten. Der Name "Stromatolith" wurde hier am Heeseberg 1908 erstmals vergeben, wodurch er zu einer Art Vergleichsstation zu diesem Thema geworden ist. http://www.nlfb.de/geologie/downloads/geotope/Infoblatt_Heeseberg.pdf
Archäologie/ Geologie / Karte/ Karte2
Der Huy zwischen Halberstadt und Dardesheim ist ein beliebtes Wald- und Wandergebiet (Übersichtskarte). Mit seinen Ausläufern
zusammen ist er 20 km lang, etwa 5 km breit und bis zu 314 m hoch (Buchenberg nahe Wilhelmshall). Reizvoll sind die ausgedehnten
Buchenwälder mit ihren artenreichen, oft seltenen Pflanzen. Im südlichen Teil stehen einzelne Teile unter Naturschutz. Seit Jahrhunderten
wurden aus dem Muschelkalksattel Baustroffe, darunter Kalisalze gewonnen. Kalisalzförderung gab es zwischen 1890 und 1926
insbesondere in den Schächten Wilhelmshall und Mönchshai.im Westtel des Höhenzugs nahe Huy-Neisted
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Wallanlagen in der Burgtalsbreite
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- Wanderung von Dingelstedt zur Huysburg und zur Daneilshöhle (6 km) Vom Bahnhof Dingelstedt aus gelangen wir über Rotberg zum Röderhofer Teich (einem anderen möglichen Ausgangspunkt). Von dort
geht der Weg vorbei an der Waldgaststätte Dietrich in Röderhof, bergauf zum Kloster Huysburg, das zur Zeit umfassend restauriert und
ausgebaut wird. Vom Parkplatz aus ist ein Weg zur Sargstedter Warte, einem früheren Wachturm, ausgeschildert (der “Forstweg” in der
Karte). Fast unauffindbar und schlecht bezeichnet wählen wir vor diesem Weg, bergab, über 1,9 km den Pfad zur Daneilshöhle. Nach
uralten Scherbenfunden erwies sich die hier gelegene Burgtalsbreite als Höhlensiedlung aus der frühen Eisenzeit. In einer Felsenwand des
mittleren Buntsandsteins gibt es noch heute drei eindrucksvolle miteinander verbundene Räume, die Daneilshöhle (fälschlich: Danielshöhle), die in der Eiszeit durch Auswaschungen entstanden ist. Senkrechte Wände und Löcher für Sperbalken an den Eingängen
zeigen, dass sie von Menschen erweitert wurde, wohl um im Mittelalter als Einsiedlerklause oder als Unterschlupf für Wegelagerer zu dienen.
Der Sage nach lebte hier der Räuber Daneil, der Reisende überfiel, ausraubte und tötete. Im Wald soll er feine Drähte mit Glöckchen gespannt haben, deren Klingeln
seine Opfer ankündigten. Verfolger täuschte er dadurch, dass er seinem Pferd die Hufeisen verkehrt herum aufschlug. Eines Tages traf er ein Mädchen, das von
Halberstadt nach Pabsdorf unterwegs war. Die Frau wurde beraubt uns musste schwören, keinem Menschen das Versteck zu verraten. Die Kinder, die sie ihm in diesen
schweren Jahren gebar, wurden getötet, damit ihr Geschrei das Versteck nicht verriet. Eines Tages, als Daneil unterwegs war, verließ die Gefangene die Höhle und
klagte dem steinernen Roland in Halberstadt ihr Leid. Diese Klage hörte der alte Pförtnern der den Rat der Stadt informierte. Alle Bürger wurden aufgerufen., Mehl und
Wasser in den Wald zu tragen. Nacxh langem Kochen goss man den heißen Brei in die Höhle. Daneil musste elendig ersticken und fand ein schmähliches Ende.
Der Rückweg zum Röderhofer Teich führt an der alten Gipshütte vorbei.
- Von Huy-Neinstedt zur Altenburg
Eine weitere Wallanlage neueren Datums, die ehemelige Altenburg, findet sich im westlichen Huy,
nahe Huy-Neinstedt. Die Doppelwälle deuten hier auf eine Wehranlage der Sachsen, welche diese zum Schutz gegen die vordringenden Franken im 8. Jahrhundert n.Chr. angelegt haben. Im
Mittelalter stand hier ein "festes Haus", das heißt die Burg der Ritter von Badersleben. Die Altenburg ist über die Straße Huy-Neinstedt-Athenstedt vom Parkplatz aus über einen Wanderweg zu erreichen
DeuRegioOstfahlen
Kleiner Fallstein Südabhang des Kleinen Fallstein bei Hoppenstedt (Landkreis Halberstadt) gibt es eine Reihe von Aufschlüssen in den Kalksteinen und Mergeln des Cenoman, des gesamten Turon und der Basis des Coniac (Oberkreide).
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